1. Exakte Ausstattung statt Modellname
Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren können je nach Modelljahr, Ausstattung und Karosserievariante an unterschiedlichen Stellen sitzen. Auch Ladeanschluss, Klappen, Griffe und Herstellerkennzeichnungen unterscheiden sich.
Für das Briefing werden deshalb VIN-bezogene Fahrzeugunterlagen, genaue Ausstattung und aktuelle Fotos herangezogen. Verbindlich ist die Prüfung am realen Fahrzeug.
2. Sensoren und Kameras als Sperrzonen behandeln
Moderne Assistenzsysteme sind Teil der typgenehmigten Fahrzeugausstattung. Gestaltung darf ihre Erfassungsbereiche, Abdeckungen oder Wartungszugänge nicht beeinträchtigen. Eine scheinbar glatte Stoßfängerfläche kann Sensorik enthalten.
Im Entwurf werden bekannte Zonen ausgespart. Vor Produktion gleicht der Fachbetrieb die Grafik mit Herstellerinformationen und der tatsächlichen Ausstattung ab.
- Front- und Umfeldkameras
- Radar- und Ultraschallbereiche
- Leuchten, Rückstrahler und Kennzeichen
- Ladeanschluss, Service- und Abschleppöffnungen
- Türgriffe, Dichtungen und bewegliche Klappen
3. Ladeanschluss praktisch gestalten
Die Ladeöffnung muss leicht bedienbar, sichtbar und frei von störenden Folienkanten bleiben. Berücksichtigen Sie Bewegungsweg der Klappe, Kabelzugang, Reinigungsbedarf und mögliche Hinweise des Herstellers.
Ein grafisches Element kann den Bereich gestalterisch integrieren, ohne über Anschluss, Dichtung oder Mechanik geführt zu werden.
4. Leasing schriftlich klären
Leasingbedingungen sind nicht einheitlich. Prüfen Sie vor Beauftragung, ob Folierung zulässig ist, eine Zustimmung erforderlich ist, welche Rückgabebedingungen gelten und wer professionelle Entfernung sowie mögliche Lackprüfung bezahlt.
Dokumentieren Sie Ausgangszustand, Freigabe, verwendetes System, Montage- und geplantes Demontagedatum. Mündliche Aussagen sollten nicht die einzige Grundlage sein.
5. Rückgabe und Flottenbetrieb mitplanen
Bei mehreren Elektrofahrzeugen gehören Ladezyklen, Werkstatttermine und betriebliche Standzeiten in den Rollout-Plan. Für Rückläufer wird genügend Zeit für Demontage, Reinigung und gemeinsame Zustandsprüfung reserviert.
HOTIM plant das Designsystem; technische Eingriffe, Demontage und Aussagen zum Fahrzeugzustand bleiben beim beauftragten Fachbetrieb beziehungsweise Vertragspartner.


